Zur Diskussion um den Frankfurter Antifahooliganismus

Angesichts der Frankfurter Zustände kommt man schon ins Grübeln, warum in der bisher geführten Diskussion darum (u.a. hier und hier) das hegemoniale, sich als Subkultur inszenierende Antifakonzept von Ums Ganze im allgemeinen sowie in seiner Regionalvertretung durch die autonome antifa [f] im besonderen weitgehend unkritisiert bleibt. Der sehr richtigen, von der Campusantifa formulierten Aufforderung dass es stattdessen darum gehen sollte, die eigenen Inhalte und Praxen und die der Anderen zur Disposition zu stellen, komme ich daher gerne mit ein paar, vielleicht auch überspitzten Überlegungen nach, die m.E. in der bisherigen Diskussion unterbelichtet sind.

Zunächst mal ist das Konzept der autonomen Antifa seit jeher eine durchgängig männliche Politikform, die sich entsprechend über männliche codes definiert und diese auch einfordert. Orientiert wird sich nicht am schwachen, zerbrechlichen, zweifelnden – sondern an Konsequenz, Zielstrebigkeit und körperlicher Stärke. Dass dieses Erlebniskonzept auch dem Charakter nach potentiell faschistische Individuen, die Gewalt als positiven Bestandteil in ihre Identität integriert haben, Kapitalismuskritik als Sündenbocktheorie praktizieren und gegenüber Selbstkritik verschlossen sind anzieht wie das Licht die Motten, wundert wenig. Zumindest in Frankfurt muß diesbez. von einer regelrechten Lifestylesynthese aus Fussballhools und autonomer Antifa gesprochen werden. Selbst ein wie einst in der Autonomen zumindest sporadisch vorhanden gewesener, reflexiver Umgang mit der Ausübung von Militanz als einem notwendigen Übel, bleibt aus. Stattdessen läßt sich seit einigen Jahren in dieser Szene die besorgniserregende Tendenz wahrnehmen, dass Freiheit zunehmend im Aufgehen in der auf einen gemeinsamen Feind (Bullen, Nazis, verfeindete Fußballfans) ausgerichteten Masse gesucht wird, denn in individuellem Handeln. An dieser Abwendung von der Reflexion hängen Latenzen dran, die zweifelsfrei einen Angriff auf ein möglichst schönes Leben darstellen: Homophobie, Behindertenfeindlichkeit, Sexismus, Antiintellektualismus usw., bis hin zu physischer Gewaltausübung.

Analog zu den hier angedeuteten Zuständen verhält es sich mit der vorgelegten Gesellschaftskritik, mittels der solche Widersprüche aus dem eigenen Selbstverständnis qua Definition ausgeklammert werden können. Das Private und der Alltag werden ausschließlich aus einer bestimmten Perspektive der Ökonomie- und Staatskritik gelten gelassen, in Form von Ausbeutung sowie der Propagierung eines Bedürfnisses nach Luxusgütern. Die eingenommene Perspektive wird nicht als begrenzt aber durchaus anschlußfähig an Subjektkritik etwa präsentiert, sondern als holistisch. Alles, was sich mit diesem Konzept nicht fassen lässt, erscheint tendenziell als Nebenwiderspruch:

Schuld ist die Gesellschaftsordnung selbst, in deren Rahmen Politik gemacht wird, und für deren Fortbestand der Staat mit seinem Recht und seinem Gewaltmonopol einsteht. Die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaftsordnung verdammt ihre Individuen zur Konkurrenz gegen einander, macht sie gleichzeitig zu Komplizen im weltweiten Hauen und Stechen der Standorte. […] Die Feier der Nation ist ein Angriff auf das schöne Leben und die befreite Gesellschaft. Geben wir diesem Angriff die passende Antwort. (etwas besseres als die nation)

Abgesehen davon, dass die Feier der Nation kein Angriff auf die befreite Gesellschaft ist sondern das Angebot eines schönen, schön regressiven Lebens innerhalb des Bestehenden, ist es nur insofern die Gesellschaftsordnung selbst, die Schuld ist, wie mit der speziellen, auf eingeengte Weise1 gesellschaftszentrierten Perspektive an die aufgemachte Schuldfrage herangegangen wird. Nimmt man hingegen (auch) eine subjektzentrierte Perspektive ein, können ohne Frage durch die institutionelle Absicherung der Produktionsweise (u.a.) objektiv gesetzte Grenzen der Emanzipation festgestellt werden; gleichzeitig sind hier jedoch zuallererst die Menschen selbst Schuld an ihrer Unmündigkeit, da sie die Gesellschaftsordnung in der sie leben durch eigenes Tun aufrecht erhalten. Der einseitig gegenüber der Gesellschaftsordnung erhobene Schuldvorwurf funktioniert daher immer auch als Abwehrmechanismus – alles äußere ist Schuld an meinem Unglück, nur ich selbst nicht. Die Kritik des (eigenen) Alltags kann auf diese Weise bequem umgangen werden, in dem bereits zitierten Aufruf wird sie schon gar nicht mehr in Betracht gezogen:

Alleine die Identifikation mit der souveränen Macht des Staates verspricht, die wiederkehrende Erfahrung individueller Ohnmacht zu überwinden, von der im Kapitalismus nicht mal Privilegierte und Glückspilze verschont bleiben.

Doch ist es mitnichten alleine der Nationalismus, der als Möglichkeit zur Kompensation der eigenen Irrelevantisiertheit zur Verfügung steht. Diese Abwendung von der Realität funktioniert vielmehr (u.a.) ganz allgemein über das Aufgehen in einer realen oder imaginierten Masse. Nationalismus ist hier zweifellos eine beliebte Variante, die fanatische Hingabe an den regionalen Fussballverein etwa funktioniert aber vom Prinzip her genauso. Ebenso wenig wie in erster Linie die Gesellschaftsformation Schuld ist an der Unmündigkeit sondern die Menschen die sie aufrecht erhalten, ist das Grundproblem auch nicht die Ideologie, sondern das Ich-Schwache, regressive Individuum, dass auf die Ideologie abfährt, obwohl es diese doch rational als solche durchschauen könnte. Nur deshalb funktioniert Nationalismus als zentrales Konstrukt jenes Populismus, mittels dem das Klasseninteresse des Kapitals weitgehend unwidersprochen Gemeinnützigkeit beanspruchen kann und auf diese Weise die in der Krise verstärkt aufscheinenden sozialen Gegensätze verschleiert werden. Wer hier zugunsten einer widerspruchsfreien Avantgardeposition die Grenzen verschwimmen läßt, erschwert radikale Gesellschaftskritik und redet damit letztlich den bestehenden Herrschaftsverhältnissen das Wort. Dass dies beim Angriff aufs Ganze gewissermaßen in der Natur der Sache liegt, hat bereits Adorno festgestellt:

Die transzendente Methode, die aufs Ganze geht, scheint radikaler als die immanente, welche das fragwürdige Ganze zunächst sich vorgibt. Sie bezieht einen der Kultur und dem gesellschaftlichen Verblendungszusammenhang erhobenen Standort, einen archimedischen gleichsam, von dem aus das Bewusstsein die Totalität, wie sehr sie auch laste, in Fluß bringen vermag. Der Angriff aufs Ganze hat seine Kraft darin, dass um so mehr Schein von Einheit und Gleichheit in der Welt ist, wie gelungene Verdinglichung, also Trennung. Aber die summarische Abfertigung der Ideologie […] tut jener Ganzheit wiederum zuviel Ehre an. (AGS 10.1 S. 26)

Ebenso wenig, wie Nationalismus ein Angriff auf die befreite Gesellschaft ist, ist Antifaschismus der Kampf ums Ganze. Antifaschismus ist und bleibt der Kampf gegen Faschismus(*)! Die von Ums Ganze vorgegebene Definition hat auf der praktischen Ebene zur Folge, dass die Form der Tendenz nach zum Inhalt wird. Auf theoretischer Ebene wird die eigene Subjektivität auf das antifaschistische Lippenbekenntnis reduzierbar und ansonsten qua eingenommener Perspektive ausgeklammert. Wer auf diese Weise den adornitischen Vorrang des Objekts allzu wörtlich begreift, jener Ganzheit wiederum zuviel Ehre antut, reduziert seine Gesellschaftskritik letztlich auf eine schnöde Sündenbocktheorie, wenn auch entpersonalisiert. Die eigene Subjektivität wird auf das Bedürfnis nach Luxus reduziert, um an die Luxusgüter zu kommen müssen wir uns die Produktionsmittel aneignen und wer das verhindern will ist Schuld am Unbehagen und kriegt deshalb eben „aufs Maul“.
kulturindustrie aufs maul
(„stairwell-art“ im AfE-Turm der Uni Frankfurt)

In diesem Sinne ist der spezielle, von Ums Ganze propagierte Antifaschismus eine attraktive Ideologie, die ein rebellisch-avantgardistisches Gefühl verspricht, ohne dass man auch nur eine Sekunde über die eigene, sozialisatorisch beschränkte Perspektive hinaus denken müsste. Solcherart radikales Gedankengut verbietet sich vielmehr qua vorgegebener Theorielinie von selbst. Das Pendant dieser eindimensionalen Denkweise ist eine Art Praxisfetisch, beides zusammen führt immer wieder zu fatalen, programmatisch berechenbaren Fehleinschätzungen der sozialen Wirklichkeit. Zur Verdeutlichung dessen abschliessend zwei Beispiele aus der Praxis der [f]:

Zum einen zeigen lässt sich das ganz banal an jenen Durchhalteparolen, mit denen sich die eigene antifaschistische Praxis als einflußreiche soziale Bewegung herbeiphantasiert wird; beispielhaft vorgeführt in der Auswertung der Antifa-Koordination zum 7.7.2007 in Frankfurt, die seitenlang in militärischem Duktus wichtige Strategieüberlegungen ausführt und dabei doch grundsätzlich zu einer Fehleinschätzung der politischen Situation kommt. Die Stadt Frankfurt hatte an diesem Tag in bester deutscher Totalitarismus-Manier die aufrechten Demokraten gegen jede Form von „Extremismus“ und zu jedem finanziellen und politischen Preis zu schützen gewusst; die Nazis konnten selbstredend marschieren. Diese in ihrem desillusionierenden Potential kaum zu überbietende Niederlage im antifaschistischen Kampf um die Köpfe, die Parlamente, die Strasse, war schlicht und ergreifend eine Katastrophe. Doch war die Antifa-Koordination aufgrund der mittlerweile geradezu als Ritual eingeschliffenen Konfrontation mit den Nazis offenbar unfähig, die Katastrophe als solche zur Kenntnis zu nehmen. Stattdessen wurde sich wie nach einem verlorenen Fußballspiel routiniert der Sieg nach Punkten in die Tasche gelogen.

Es war kein Erfolg, aber es war auch keine Katastrophe. Es wurden viele Fehler gemacht, aber es ist auch vieles Gutes gelaufen. […] Trotzdem konnte, jenseits dieser wahrscheinlich größten polizeilichen Machtdemonstrationen nach dem G8-Gipfel, durch die Vermittlung militanterer Actions wieder einmal Marketing für autonome Aktionsformen gemacht werden, und: wir haben unseren Protest nicht vereinnahmen lassen. Eine Mobilisierung, die militante Aktionsformen von Anfang an einschloss und propagierte und ebenso das Einsetzen dieser Aktionsformen haben es dem rechtsbürgerlichen Römerbergbündnis und Co unmöglich gemacht, uns als die „besseren Deutschen“ vorzuführen. Ein Erfolg, wie wir finden, der sich so bei einigen der letzten Großaufmärsche nicht einstellen wollte.

Man konnte sich bei diesem weitgehend inhaltsleeren Fazit noch fragen ob es sich um propagandistisches Kalkül handelt, oder ob dem verfolgten Marketingkonzept bereits soweit selbst aufgesessen wurde, dass die politische Weitsicht zu einem mehr oder weniger verstohlenen Schielen auf die Massen verkommt. Wirft man einen Blick auf das aktuelle Betätigungsfeld der autonomen antifa [f], wird deutlicher wohin die Reise geht. Nicht trotz, sondern gerade aufgrund des erstarkenden Nationalismus agitiert man in diesen Zeiten wieder mit „Arbeiter Du wirst ausgebeutet“-Flugblättern vor den Toren von Opel. Die Begründung dafür ist ein im Optativ behauptetes Window of Opportunity, dass man zu nutzen beabsichtige, also Klassenkampf im besten Sinne. Auch bei Ums Ganze weiß man eigentlich, daß der nationalistisch aufgeladene Populismus neoliberaler Färbung ohne weiteres als Klassenkampf von oben zu bezeichnen wäre, bräuchte es hierfür nicht zwei miteinander kämpfende Klassen. Wenn man also ein Window of Opportunity behauptet, sollte man sich folglich auch vorher die Mühe machen zu untersuchen ob es nicht nur der Theorie nach als Möglichkeit, sondern auch tatsächlich real besteht und wenn ja worin. Anzunehmen, man könne das aktuell herrschende faschistische Potential in der Gesellschaft, dass die Banker und „Bonzen“ am liebsten an der nächsten Strassenlaterne baumeln sehen würde zumindest teilweise für die Sache, den Ums Ganze Antifaschismus nutzen, ist sonst nicht mehr als eine Größenphantasie. Doch genau das wird getan, denn das behauptete Fenster ist deshalb ein fiktives und nicht weiter zu begründendes, weil die infantile Logik dahinter lautet: Je größer der Mob desto größer das Window of Opportunity, was wir damit machen sehen wir dann. Unter Abwendung von der Realität kann auf diese Weise die eigene politische Praxis dem Wunschdenken gemäß als Teil einer progressiven Avantgardebewegung legitimiert werden.

Um sich gegenüber solcherart Kritik, wie ich sie hier versucht habe, zu verwahren, müßte die Ums Ganze Antifa statt beliebig und frei nach Gusto das eigene Theoriewerkzeug im Baukastensystem zusammenzupuzzlen sich darüber Gedanken machen, wie bzw. ob das vorgelegte Politikkonzept möglichst gegenübertragungsresistent ausbuchstabiert werden kann. Eine gesellschaftszentrierte Perspektive allein reicht dafür nicht aus.

*Nachtrag: Dass der diesb. Debattenstand in der Antifaszene, auch nach Schröders Aufstand der Anständigen, schon mal weiter war, belegt der im Einzelnen sicher streitbare, aber von der Stoßrichtung her m.E. sehr vernünftige Text „Revolutionärer Antifaschismus ade?“ aus der Phase2 02/2001. Appetizer:

Auf allen Ebenen, mit allen Mitteln ist Antifaschismus für sich selbst eine vernünftige Angelegenheit. Es ist der Kampf gegen die extreme Barbarei. Der Kampf gegen physische Vernichtung von Menschen aus rassistischen oder antisemitischen Motiven. Der Kampf gegen die totalitäre Herrschaft. Dieser Kampf wird von allen geführt die durch diese Ziele in ihrer Existenz bedroht sind und denen die sich mit Ihnen aufgrund ihrer ethischen oder analytischen Ideale solidarisieren. Wenn man diesen Kampf als revolutionär aufläd, spaltet und schwächt man ihn.
Faschisten bekämpft man wegen ihrer eigenen Widerlichkeit, als Selbstschutz oder zum Schutz von Dritten, dieses als revolutionär zu verbrämen schadet dem Anliegen und führt zu Antifa-Aktivisten deren Maßstab für die Radikalität der Gesellschaftskritik die Anzahl der durch den Baseballschläger gehauenen Nägel ist.

  1. So lässt sich die Schuldfrage mit Marx ja z.B. auch folgendermaßen beantworten: Wie er [der Mensch] seine eigne Produktion zu seiner Entwirklichung, zu seiner Strafe, wie er sein eignes Produkt zu dem Verlust, zu einem ihm nicht gehörigen Produkt, so erzeugt er die Herrschaft dessen, der nicht produziert, auf die Produktion und auf das Produkt. Wie er seine eigne Tätigkeit sich entfremdet, so eignet er dem Fremden die ihm eigne Tätigkeit an. (MEW 40, S. 519) [zurück]

40 Antworten auf “Zur Diskussion um den Frankfurter Antifahooliganismus”


  1. 1 O)(O 25. Mai 2009 um 23:22 Uhr

    @Admin
    du schreibst:

    „Angesichts der Frankfurter Zustände kommt man schon ins Grübeln, warum in der bisher geführten Diskussion darum (u.a. hier) nicht das hegemoniale, sich als Subkultur inszenierende Antifakonzept von Ums Ganze im allgemeinen sowie in seiner Regionalvertretung durch die autonome antifa [f] im besonderen weitgehend unkritisiert bleibt.“

    Zumindest für unseren Teil haben wir das schon hier:
    http://neocommunistinnen.blogsport.de/flyer/flugblatt-zur-bundesweiten-krisendemo-am-2803/ probiert.

    Ansonsten: guter Beitrag.

  2. 2 tpe 26. Mai 2009 um 17:59 Uhr

    da wir dazu übergegangen sind so zu sprechen wie [sie] handeln, da [sie] handeln wie wir sprechen, die ganze scheisse hier im code der strasse, deren sie habhaft werden wollen in ihrer diktatur über das proletariat durch die prolltschekka:

    http://thepureevil.blogsport.de/2009/04/16/fuehrerkult-und-strassengang-ein-urbanes-maerchen/

    gute beiträgin, genossin.

  3. 3 bigmouth 28. Mai 2009 um 14:08 Uhr

    2 fragen:

    a) wie viele antifa- und andere linke kleingruppen gibt es jetzt in ffm? ich habe etwas den überblick verloren…

    b) mein eindruck derzeit: wenn man die frankfurter linke in einen großen sack steckt und draufhaut, trifft man zu 95% den/die richtige – ist das soweit korrekt?

  4. 4 Administrator 28. Mai 2009 um 15:31 Uhr

    Bzgl. dessen was grade „szenetechnisch“ so abgeht, bin ich auch nicht wirklich informiert. Aber: Dass 95% dieser Szene bestenfalls hinter vorgehaltener Hand darüber tuscheln, wenn mal wieder einer aus den eigenen Reihen einen anderen (manchmal ja auch aus den eigenen Reihen) „in einen Sack gesteckt und mit dem Knüppel draufgehauen hat“, das jedenfalls ist kein neues Phänomen. Was sich hier zeigt ist die traditionelle, selbstbezügliche frankfurter Omerta des Schweigens, die manch eine_r vielleicht noch aus Zeiten kennt, in denen die Rödelheimer Kneipenterroristen das gangland für sich beanspruchten, weil die meisten Antifas noch zu klein waren für ausgewachsenes Halbstarkentum.

  5. 5 schampus antifa 03. Juni 2009 um 17:29 Uhr

    Es ist schon ein bisschen verwunderlich, dass gerade der schwachsinnige und in hetzerischer Absicht geschriebene Beitrag der campus antifa (und nicht wie hier mißverständlich angenommen der schampus antifa) „Sackgasse oder Wendepunkt“ als poisitives Beispiel genannt wird.

    Vielleicht haben wir auch nur die Ironie verpasst, aber dann trotz merhmaligem durchlesen der entsprechenden Passage.

    Zu dem Thema siehe auch den Nachtrag zu „Sackgasse oder Wendepunkt“ auf dem schampus antifa blog.

  6. 6 Administrator 03. Juni 2009 um 21:32 Uhr

    Huiui. Also dass die campusschampusAntifa so eine Art „Anticampusantifa“ oder was auch immer ist, jedenfalls nicht die Verfasserin des offenen Briefes, konnte ich ja beim besten Willen nicht ahnen. Selbstverständlich wird diese Fehlinformation umgehend korrigiert!

    Ansonsten: Wie „Ihr“ von der Volksfront von Judäa – entschuldigung ich meine natürlich die judäische Volksfront – bei erneuter, kritischer Prüfung der bemängelten Passage zweifelsfrei feststellen werdet, benenne ich diesen Text der Campusantifa nicht „als positives Beispiel“ (für was eigentlich genau?). Und was daran „schwachsinnig“ sein soll, „die eigenen Inhalte und Praxen und die der Anderen zur Disposition zu stellen“, entzieht sich ebenso meinem Verständnis, wie ich auch keinerlei „hetzerische Absicht“ aus dem Text herauslesen kann. Hetze im Sinne von Stigmatisierung und Denunziation, betreibt vielmehr „Ihr“ gerade.

  7. 7 O)(O 04. Juni 2009 um 13:27 Uhr

    @Admin
    Ach was? Ich dachte die Zitierung des Schampus/Campus des Textes spräche für deine besonders feine Ironie!
    Du zitierst den Scheiss ernsthaft affirmativ, du kannst bei deren Pamphlet keinerlei denunziatorische Absicht erkennen?
    Oje!

    Dann must ich meine positve Bewertung deines Beitrages zurückziehen und du dir, mit Verlaub, eine neue Antenne zulegen!

  8. 8 Administrator 04. Juni 2009 um 16:37 Uhr

    „Hetze“, „denunziatorische Absicht“, „Schwachsinn“, … vielleicht erklärts mir jemand einfach mal.

  9. 9 O)(O 04. Juni 2009 um 18:02 Uhr

    @Admin
    Ersetze „Hetze“ und „Denunziation“ durch „Manipulation“ und „Verlogenheit“ und dann wird vielleicht eher ein Schuh draus.

    Es ist mir mit Sicherheit jetzt viel zu mühselig alle Punkte aufzuzählen. Trotzdem einige wenige Punkte.

    Die Unterstellung irgendwelche KritikerInnen – die „Antideutschen“ nat. das versteht jeder der den Text im Kontext der Auseinandersetzung liest – würden sich für etwas Besseres halten und mittels Kritik die eigene Immanenz zu negieren versuchen, ist nur zu einem Zweck getätigt worden, nämlich zur reinen Mobilisierung des Ressentiments. Passt ja auch prima das gezeichnete Bild. Die Nörgler und Besserwisser mit der unsolidarischen, polemischen Hetze. Hatt nur leider mit der Realität nichts, aber auch garnichts zu tun!
    Wer bitteschön hat jemals behauptet bei den „Antideutschen“ gäbe es kein Mackertum und kein racketartiges Bandenverhalten? Das versteht sich doch quasi per kritische Theorie von selber. Der Vorwurf ist ein reines Manöver, al la: einfach mal den schwarzen Peter zurückgeben, irgendwas wird schon hängenbleiben und der „Imageverlust“ hält sich in Grenzen. Um den Punkt geht es in der ganzen Diskussion garnicht, sondern zb. darum das Leute aus der Campusantifa andere Leute körperlich angehen, als Polizeispitzel und sonstwas denunzieren, Einzelne als „Behinderte“ abkanzeln und sich ansonsten auch kreuzautoritär und mackermässig verhalten (in diesem Fall sind es biologische Frauen) und nichteinmal den Schneid besitzen solches Scheissverhalten mal einzugestehen um es diskutieren zu können, geschweige den die Grösse haben sich zu entschuldigen. Verlogen ist das Ganze wenn genau dieser Personenkreis sich jetzt hinstellt und soetwas verzapft:

    „Das längerfristige Anliegen, hinter unserem Vorstoß ist die Suche nach den Möglichkeiten einer breiteren, umfassenderen Zusammenarbeit derjenigen Kräfte, die es mit dem Projekt Freiheit ernst meinen. Und damit sind die Adressat_innen dieses Briefes eben all jene, die die gemeinsame Aufgabe, emanzipatorische Politik zu betreiben, nicht dem Szeneklüngel opfern wollen; nicht aber diejenigen, die glauben, die Wahrheit schon gefunden zu haben, die Freiheit definieren zu können.“

    …nur um von dem eigenen Totalversagen abzulenken und eine Diskussion über selbiges zu verunmöglichen. Das nenne ich Verlogen, das nenne ich PolitikantInnenmanöver, das nenne ich Racketscheisse.

    Und ich möchte es nochmal betonen, obwohl es sich eigentlich von selbst versteht: „Antideutsche“ sind mitnichten davor gefeit Rackets zu bilden und sich mackermässig aufzuführen!

  10. 10 O)(O 04. Juni 2009 um 18:16 Uhr

    @Admin
    Nochmal Campus O Ton:
    „all jene, die die gemeinsame Aufgabe, emanzipatorische Politik zu betreiben, nicht dem Szeneklüngel opfern wollen; nicht aber diejenigen, die glauben, die Wahrheit schon gefunden zu haben, die Freiheit definieren zu können.““

    Du verstehst nicht wo der Text reiner Schwachsinn ist?
    In dieser Formulierung zb.
    Wer behauptet den „die Freiheit definieren zu können“? Wer soll das sein? „Die Antideutschen“ bestimmt nicht! Was die angesprochenen Personen/Gruppierungen leisten ist negative Kritik. Der Versuch der Bestimmung dessen was nicht der Emanzipation dient. Sonst nichts.
    Wenn die Campus herumpalavert von Leuten die hier angeblich so tun als ob sie schon wüssten wie es geht (gibt ja noch mehr solche Formulierungen in dem Text) dann ist das a: in seiner absoluten Realitätsferne, eben „Schwachsinn“ und b: in seinem selbstbestätigenden Ressentiment, ein ekelhaftes PolitikantInnenmanöver gegen Leute die sich angeblich für etwas Besseres halten! Ganz einfach.

    Wiederlege das mal, wenn du kannst.

    Ps: Im übrigen war ich bei allen von mir aufgeführten Aktionen von Campusleuten live and direct dabei. Also erspar mir bitte den Hinweis auf „Gerüchte“.
    Andere könnten da noch mehr zu beisteuern.

  11. 11 Administrator 04. Juni 2009 um 20:45 Uhr

    Sicherlich, der offene Brief ist nicht gänzlich ressentimentfrei und im Ganzen auch etwas naiv. Aber so what? Dass man sich nicht einfach qua Behauptung von jeglichem Ressentiment frei sprechen kann, sollte gerade Dir langsam klar geworden sein. Oder fragst Du Dich nicht auch manchmal welcher Teufel Dich bloß dazu geritten hat eine „Queerkritik“ zu verfassen, die sich allein schon dadurch weitgehend aufs Ressentiment reduzieren läßt, weil Du über dieses Thema nach eigenem Bekunden bestenfalls mal gestolpert bist? Dagegen finde ich den offenen Brief weitaus gehaltvoller und insofern prinzipiell unterstützenswert, als dass die Campusantifa erstens mangelnde Selbstreflexivität als Kernproblem klar erkannt hat, und zweitens sich aus dieser Kritik keinesfalls selbst ausnimmt.

    Sie hält damit gewissermaßen die Grundzutat in Händen, um sich aus diesem Sumpf herauszuarbeiten. Was will man bitte mehr von einer altersmäßig noch recht jungen Antifagruppe erwarten, die sich in einer seit Jahrzehnten kaum anderes als identitäre Selbstbespiegelung verzapfenden linken Szene zu orientieren versucht? Dass Du und die Startschussantifa das nicht sehen, bzw. jede emanzipatorische Regung gleich aggressiv zu ersticken suchen, sollte zu denken geben. Sich dann an solchen Leuten auch noch nicht nur abzuarbeiten, indem auf den schwächsten Punkten herumgehackt wird ohne selbst diese inhaltlich zu wiederlegen, sondern dass diese Schimpftiraden auch noch mit der Bezeichnung Polemik überhöht, das eigene Maulheldentum zur Waffe der Kritik hochstilisiert wird, ist einfach nur peinlich. In diesem Zusammenhang erschließt sich mir dann auch übrigens immer noch nicht, dass der Text „zur reinen Mobilisierung des Ressentiments“, also quasi mala fide aufgesetzt worden sei. Diese Unterstellung ist weiterhin rein verschwörungstheoretischen Charakters.

    Im übrigen habe ich mit der von Dir skizzierten Szene so gut wie garnichts zu tun. Entsprechend bezog und beziehe ich mich auf den Text(!) der Campusantifa. Auch habe ich keineswegs diesen offenen Brief als ganzen bejubelt, sondern stattdessen einem durchaus lichten Moment darin zugestimmt. Du musst Dir schon auch mal die Mühe machen sorgfältig zu lesen bevor Du in die Tasten haust und dann auch bitte überlegen ob das Geschriebene für andere halbwegs nachvollziehbar ist. Oder habe ich etwa wie selbstverständlich jeden Deiner teilweise elendlangen Kryptocomments auseinanderzudröseln und falls nicht ist der Grund dafür Kritikresistenz und Diskussionsverweigerung?

  12. 12 O)(O 04. Juni 2009 um 21:21 Uhr

    @Admin
    Du bist gut:
    „…insofern prinzipiell unterstützenswert, als dass die Campusantifa erstens mangelnde Selbstreflexivität als Kernproblem klar erkannt hat, und zweitens sich aus dieser Kritik keinesfalls selbst ausnimmt…
    …Sie hält damit gewissermaßen die Grundzutat in Händen…“

    hahaha, das finde ich witzig. Das wäre ungefähr so als wenn ich jemandem aufs Maul haue und danach sage: „naja wir haben alle unsere Fehler… schöner wärs wenns schöner wäre“ und dann erstmal diejenigen als Aussenseiter definiere die ihre Kritik zu szenwiedrig (unsolidarisch/nicht konstruktiv blablabla) geäussert haben, um dann genauso weiter zu verfahren wie bisher.

    Desweiteren ist die Campus keine junge Gruppe aus Neulingen. Diejenigen die ich kenne sind deutlich jenseits der 18 und teilweise altgediente Kader der Szene. Das ist keine unerfahrene Jugendantifa.
    Auf das „schwächste Glied“ hat keiner „eingeprügelt“.

    Die besprochenen Leute haben erst vor 3 Wochen versucht uns Plenumsverbot (wegen diesem Text:http://neocommunistinnen.blogsport.de/live/nachtrag-zum-flugblatt-zur-frankfurter-bandenherrschaft-live/) im Juz zu erteilen, nach „selbstkritischer Gesprächsbereitschaft“ sieht mir das nicht aus. Was in diesem Zusammenhang die von dir benannte „Grundzutat“ betrifft, können wir ja einfach abwarten.

    Ich sollte hier noch redlicherweise erwähnen (habe ich bis jetzt versäumt) das ich nur 3-4 Leute von der Campus kenne. Es ist also nicht auszuschließen das da relevante Teile am Start sind die, die von dir gemutmasste Bereitschaft zur Reflektion mitbringen.

    Warum sollte ich dir Kritikresitenz und Diskussionsverweigerung vorwerfen?

  13. 13 O)(O 04. Juni 2009 um 21:27 Uhr

    Achso ja…
    Das „Mauheldentum“ müsstest du mir mal anhand der beiden Text zum Frankfurter Szeneelend auf unserer Site nachweisen. Meines erachtens sind die von nicht zu überbietender Freundlichkeit in Anbetracht dessen was geschehen ist. Polemik sehe ich da garkeine. Ich wüsste garnicht wie mensch Kritik noch freundlicher hätte formulieren können!

  14. 14 Administrator 04. Juni 2009 um 21:50 Uhr

    Weißt Du, ich bin auch nicht so naiv dass ich diesen offenen Brief für die Kopernikanische Wende im Frankfurter gangland halte. Ich nehme den Text einfach beim Wort und mache die darin vertretene Position so stark wie sie eben ist. Die Campusantifa vertritt eine Position, aus der konsequenterweise eigentlich nur die Auflösung von Ums Ganze folgen kann. Dieser vielleicht auch als „feine Ironie“ bezeichenbare Sachverhalt müsste doch eigentlich ganz in Deinem Sinne sein, oder?

  15. 15 tpe 04. Juni 2009 um 22:34 Uhr

    kuckt mal, dudes – das eigentliche geheimnis ist, dass eine ssatanische bürgerliche verschwörung aus ledersofa von muttidudes, die antifa scene schon seit jahren unterwandert und ein regime des terrors zu etablieren um die herrschaft der strasse zu übernehmen, weil sie damals im ausflug des powi kurses im römer (sitz der regierung der stadt) neid geschoben haben auf die lange dinirtafel, an welcher sie platz haben möchte. desshalb wollen die auch ständig in irgendwelchen häusern verbote für andere durch setzen und zwar für jene, die ihren plänen naive kinder zu hypnotisieren und dann zu missbrauchen kreuzen könn(t)en. es sind also alte herren und damen, welche die unwissenheit von szene neugeborenen ausnutzen ihre machtlust zu befriedigen.

    das ist übrigens keine verschwörungs theorie, sondern satire – und die ist immer wahr.

    ;) wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  16. 16 tpe 04. Juni 2009 um 22:36 Uhr

    man hass ich meine tastatur… anmerkend noch dass doppelss bei satanisch kein wortspiel war und und manchma auch um ist.

  17. 17 z 05. Juni 2009 um 13:19 Uhr

    „spiel nicht mit den schmuddelkindern,singt nicht ihre lieder“ ;)

  18. 18 Jakob 05. Juni 2009 um 16:28 Uhr

    Ach je, jetzt wurde also eine Gruppe affirmativ zitiert, die laut Szenewissen „Ressentiments schürt“ und sowieso zu den Bösen gehört, und dadurch wird ein eben noch guter Text dann offenbar zur ganz schlimmen Dummheit. Deutlicher kann man eigentlich nicht zur schau Stellen, dass man nicht mit dem eigenen Kopf, sondern mit dem kollektiven Stammtischhirn denkt.

    Einmal mehr darf ich über meine Szeneabstinenz froh sein. So ist der Beitrag hier für mich eine gelungene und informative Kritik am aktuellen „Stand der Bewegung“ in Frankfurt und kein Hochverrat durch affirmative Zitation feindlich gesinnter Elemente.

  19. 19 schampus antifa 06. Juni 2009 um 20:30 Uhr

    „Die Campusantifa vertritt eine Position, aus der konsequenterweise eigentlich nur die Auflösung von Ums Ganze folgen kann.“

    Nein, eben nicht. Die Campusantifa vertritt in dem Flugblatt vielmehr eine Position, aus der konsequenterweise nur eine Querfront mit autonomen Nationalisten, Antiimperialisten aller Couleur und sogar bürgerlichen Gruppen wie Attac folgen muss. Dies wird klar, wenn mensch sich folgendes Zitat aus dem Flugblatt der Gruppe genau zu Gemüte führt:

    „Das längerfristige Anliegen, hinter unserem Vorstoß ist die Suche nach den Möglichkeiten einer breiteren, umfassenderen Zusammenarbeit derjenigen Kräfte, die es mit dem Projekt Freiheit ernst meinen. Und damit sind die Adressat_innen dieses Briefes eben all jene, die die gemeinsame Aufgabe, emanzipatorische Politik zu betreiben, nicht dem Szeneklüngel opfern wollen; nicht aber diejenigen, die glauben, die Wahrheit schon gefunden zu haben, die Freiheit definieren zu können.“

    Also erstmal ist die Campusantifa nicht der Meinung, dass die „Kräfte“ die momentan oppositionelle Politik machen, zum größten Teil falsche Theorie und/oder Praxis machen, sondern dass sie nur besser zusammen arbeiten müssen. Wen meinen die da bitte? Alle die sich das „Projekt Freiheit“ auf die Fahnen geschrieben haben, schreiben sie da. Und wer tut das eigentlich nicht? Selbst Nazis besetzen „Freiheit“ positiv und verschreiben sich ihrer Herstellung.

    Nun mag mensch einwenden, dass die Nazis eben etwas für Freiheit halten, was keine Freiheit ist. Aber hier greift die folgende Aussage des Flugblattes, nämlich dass die Campusantifa mit Leuten, die genau zu wissen glauben, was Freiheit sei, nichts zu tun haben will, weil diese sich – ganz im Sinne Adornos – nur irren können. Also weiß auch die Campusantifa nicht, was von den politischen Freiheitsbegriffen denn nun sinnvoll ist oder nicht und müsste nach ihrem Flugblatt theoretisch mit jeder/jedem paktieren.

    Natürlich wird die Campusantifa niemals mit Nazis zusammenarbeiten. Das Problem ist eher, dass sich die VerfasserInnen des Textes bei dem Versuch eine logische Begründung für ihre Hetze gegen KritikerInnen der Szene-Wirklichkeit intellektuell zwangsläufig überheben mussten.

    In Wahrheit ist es eben gerade so, dass die Campusantifa glaubt genau zu wissen was Freiheit ist (zum Beispiel einen „Freiraum“ voller Hooligans schräg gegenüber von der Polizeistation an der Konstabler Wache zu etablieren).
    Diejenigen, die diese Freiheit als eine falsche entlarven werden nicht zur schikaniert oder auch mal körperlich angegangen, sondern nun auch in kritikfeindlicher Manier als Szene-Zersetzter gesehen und stigmatisiert. Das muss oft, weil es sonst zu offensichtlich antiemanzipatorisch wäre, über Umwege geschehen. Mal wirft mensch den KritikerInnen vor, „Szeneinterna“ zu verbreiten, nun wird Kritik eben einfach mal als Besserwisserei von „Theoriemackern“ abgetan.

  20. 20 Administrator 07. Juni 2009 um 11:24 Uhr

    Über 20 comments wird eifrig Briefmarkentausch von Szeneanekdoten betrieben und was in dieser eindimensionalen Denke nicht aufgeht, ist schnell „als Besserwisserei von „Theoriemackern“ abgetan.“ Kommt da noch eine Begründung für nach, oder ist das tatsächlich plattester Antiintellektualismus? Bevor ich mich an dem hier zelebrierten Selbstvergewisserungsdiskurs weiter beteilige, folge ich jedenfalls tatsächlich lieber eurer verlockenden Empfehlung und wende mich dem „Lesen möglichst vieler Bücher und dem Verzicht auf jedwede politische Praxis“ zu.

  21. 21 anti 07. Juni 2009 um 12:30 Uhr

    Gute Wahl. Es scheint sich ja zu lohnen. Einer der wenigen lesenswerten Beiträge auf Blogsport in der letzten Zeit, habe ich den bitteren Eindruck. Danke dafür.

  22. 22 .:22:. 09. Juni 2009 um 23:34 Uhr

    .communique der gruppe 22

    unter der gruppe22 finden menschen unterschiedlichster linker interessen zusammen welche auf die auf den 24.4.2009 datierten ereignissen einer sich weiter zuspitzenden situation lokaler zusammenhänge im antifaschistischen mileu mit dem entschluss reagierten herrschender verhältnisse aktiv auf nicht nur kommunizierender ebene entgegen zu treten.

    die aktivitäten der gruppe22 sind auf längerfristige intervention auf unterschiedlichen stofflichen ebenen ausgelegt und haben zum ziel herrschende verhältnisse abzuschaffen. gruppe22 agiert konspirativ. gruppe22 ist thinktank und aktiv operierende agency zu gleich. gruppe22 ist keine homogene organisation sondern knotenpunkt im netzwerk unterschiedlicher zellen. gruppe22 bietet interesierten einen anlaufpunkt zum abgleich unterschiedlicher operationen. gruppe22 kann als supervision agieren als auch als aktive einheit. gruppe22 zieht jene zur verantwortung welche den politischen kontext stricken innerhalb dessen schäbisches verhalten als revolutionär glorifiziert wurde und wird. gruppe22 bietet keinen fame und aufstiegschancen. gruppe22 hat ein aktives antifaschistisches interesse und wendet sich gegen jegliche form von unangebrachtem authoritärem auftreten gegenüber im antifaschistischen minimalkonsenz befindlicher individuen. gruppe22 zerschlägt machtstrukturen!

    1. gruppe22 garantiert dir wie allen zellen absolute diskretion gegenüber deiner ansichten und handlungen im kontext von aktionen im rahmen der unter dem dach der gruppe22 ausgeführten operationen zu. dies beinhaltet ebenso aktionen welche nicht unter den handlungsrahmen der gruppe22 fallen dennoch innerhalb von abgleichgesprächen kommuniziert wurden.

    2. gruppe22 garantiert die anonymität ihrer agenten und informanten und schützt diese.

    3. gruppe22 kann absolut garantieren diese operationen ausserhalb staatlicher einflussnahmen leisten zu können.

    4. gruppe22 ist eine eigentlich neutrale basis im antifaschistischen sektor und bietet keine spionagedienste gegenüber konkurierender gruppen an.

    5. gruppe22 wird sich auflösen wenn verhältnisse verändert wurden im sinne einer nicht mehr erstarken könnenden struktur innerhalb solcher strukturen eigentlich ablehnend gegenüber stehender kontexte.

    6. gruppe22 benutzt keine kommas setz aber entgültig einen punkt.

    7. es gibt nur einen weg der kontaktaufnahme zur gruppe22. über den emailaccount groupa22[at]gmx punkt de. weiterführende kontakte gehen immer von der gruppe22 aus.
    sich anschliessendes wird nur auf persönlicher ebene eins zu eins kommuniziert.

  23. 23 lahma 10. Juni 2009 um 0:56 Uhr

    LOL

    gruppe22 agiert konspirativ. gruppe22 ist thinktank und aktiv operierende agency zu gleich.

    wow.

  24. 24 captain ahab 11. Juni 2009 um 18:09 Uhr

    tja, da stinkst du lahma-rschig gegen ab!

  25. 25 ignatz 16. Juni 2009 um 13:24 Uhr

    guter Beitrag, der sich auch -durchaus als Betroffene- zu Herzen genommen werden kann und sollte, inklusive der 1. konstruktiven Kritik, eben auch an diversen Gruppen, der man zustimmen könnte, da sie eben nicht polemisch, hetzend usw. formuliert wird…
    wie anti schon gesagt hat, (leider) einer der wenigen lesenswerten Beiträge zu der Thematik

    das allerdings bestimmte Kandidaten hier wieder ihre eigenen Erlebnisse und Meinungen kundtun und eine konstruktive Diskussion verhindern ist selbstredend (1. waren auch andere bei den von O)(O angesprochenen Geschehnissen dabei und habe sie anders erlebt und 2. hat jemand der andere Menschen als Hure bezeichnet in meinen Augen nicht viel mehr politische Achtung verdient als jede_r andere_r Macker_in)…

    um aber nicht erneut das Thema aufzuwärmen…

    leider habe ich diesen Blog viel zu spät (wieder)entdeckt…
    auf das weitere spannende Beiträge kommen die sich unvoreingenommen und kritisch mit dem Szeneklüngel auseinandersetzen

  26. 26 O)(O 16. Juni 2009 um 15:44 Uhr

    @Ignatz
    Politisch geschickter Comment.

    Einfach mal potenziell vernichtende Vorwürfe aus der Gerüchteküche in wohlfeiles Allgemeinsprech verpacken und droppen. Ob es stimmt oder nicht, irgendwas wird immer hängenbleiben!

  27. 27 antideutsche antifa 16. Juni 2009 um 17:37 Uhr

    „ignatz“ ist ganz einfach ein schweinefickender bastard, der diese dreiste lüge immer noch glaubt und verbreitet, obwohl die angeblichen „zeugen“ schon vor monaten zugegeben haben, für diese heuchlerische dummtussi von der campus-antifa gelogen zu haben.

  28. 28 O)(O 16. Juni 2009 um 17:48 Uhr

    @AD-Antifa
    Die Mehrzahl ist falsch!
    GAb nur 1. „Zeugen“.
    Der Rest ist pures Gerücht.

  29. 29 mono 16. Juni 2009 um 20:39 Uhr

    @ignatz
    bevor du hier affirmativ irgendwelche gerüchte wiedergibst, solltest du dich erstmal über den wahrheitsgehalt informieren!!!
    solche anschuldigungen sind in ffm unter umständen (wie in der vergangenheit geschehen) mit gravierenden Nachteilen für den beschuldigten verbunden (Krankenhaus). also koch die scheisse mal auf ner niedrigeren Stufe, und informier dich bei den beteiligten persönlich, anstatt hier einfach nur stille post zu spielen.

    selbst wenn der genosse das sexistische wort gegen xxx benutzt hätte, tat er dies nachdem er tätlich angegangen, herumgeschubst worden ist von der beleidigten. der wortlaut war nach seinem bekunden: weinkönigin und hausmeister. der zeuge hat nach meinem befragen etwas gehört das sich so „ähnlich angehört haben könnte wie hure“. Später hat er sich revidiert und seine aussage wiederrufen. ich stand daneben!
    SPIEL HIER NICHT STILLE POST MIT DER HOFFNUNG DAS ETWAS AN EURM „FEIND“ HÄNGEN BLEIBEN KÖNNTE“!!!

    weder die f, noch die campus in ihrem flugblatt, noch das juz haben den vorwurf jemals wiederholt oder ev. hausverbot gefordert. dieser umstand spricht bände. Die lezute haben einfach dazu gelernt.

    @antideutsche antifa
    NAch meinen liberalen vorstellungen ist weder „bastard“ noch „schweineficker“ eine beleidigung.

    @internetlinke von ffm
    Bisher gab es weder eine inhaltliche auseinandersetzung mit den geschrieben flugblättern, geschweige denn eine gegendarstellung der von der sinistra und den neos kritisierten gruppen. Nur Internetgeprolle und gegenseitige vorwürfe und diskussionen über die diskussion (siehe Leas Blog hier in der Linkliste).

    rafft euch doch mal auf und geht die sache vernünftig an, die argumente liegen vor.

  30. 30 ad afa 16. Juni 2009 um 23:51 Uhr

    eben. „hure“ oder „hurensohn“ nach meinen libertinen vorstellungen auch nicht. deshalb wäre es vermutlich auch nicht sonderlich schlimm gewesen, wenn der scheinbar abwertende terminus „hure“ gefallen wäre.

  31. 31 Administrator 17. Juni 2009 um 14:26 Uhr

    grundsätzlich: als trollforen, wo je später der abend desto agressiver rumgespamt wird gibt es flickr, indymedia, mafia u.ä. wer auf diesem blog mitdiskutieren will ist dazu herzlich eingeladen, aber bitte inhaltlich und unter wahrung gewisser mindeststandards im umgang miteinander.

    was an den „vorstellungen“ von mono und ad afa „libertin“ sein soll verstehe ich nicht und offen gesagt möchte ich es auch garnicht verstehen.

  32. 32 O)(O 17. Juni 2009 um 14:46 Uhr

    @Admin
    Ein „Bastard“ ist ein altmodischer Begriff für ein unehelich gebores Kind. „Schweineficker“ bezeichnet im Wortsinn einen Sodomisten.
    Ich glaube @Monos Verweis auf seinen sexualitätstechnischen Liberalismus war eher ein subtiler Hinweis auf die antiemanzipatorische Denke die hinter @AD Afas affirmativer Verwendung dieser Begrifflichkeit zur Beleidigung steckt.

  33. 33 ignatz 21. Juni 2009 um 13:08 Uhr

    ich weiß ja nicht welcher der zeugen (und ich hab von diversen menschen gehört das sie dabei gewesen sind, beim konkreten vorfall der beleidigung war ich nicht dabei), aber die von denen ich weiß haben ihre „aussage nicht revidiert“…
    zudem besagte „tussi von der campus“ gesagt hat das es so wäre, und ich ihr 1. glaube und 2. slebst wenn jmd vorher angegangen wurde, es in meinen augen keinen sexistischen übergriff rechtfertigt…

    genauso wie ihre äußerung ob jmd „behindert“ sei absolut verurteilenswert ist, ist die äußerung „hure“ nicht dadurch zu entschuldigen, dasss man vorher slebst beleidigt wurde…

    und da so ziemlich alles was von O)(O & Co hier geposted wurde inhaltlich ungefähr genauso gefestigt bzw bestätigt ist, müsst die/ihr sich/euch entweder der tatsache stellen, andere sichten und versionen anzuerkennen, oder aber von eurem hohen ross heurnter kommen und damit leben, dass die vorher egschilderte version eben auch nur gerüchte sind…

    das weiter kein großen aufhebens gemacht wurde, liegt wohl nciht zuletzt daran, dass bestimmte leute keine lust haben sich mit anderen leuten herumzuschlagen (nicht im wörtlichen sinne), weil es never-ending diskussionen sind…

    kann man verurteilen, aber betrachtet man einen großen teil der internetdiskussionen, kann ich nachvollziehen warum das gespräch nicht gesucht wird (und zwar von keiner_m der betroffenen…

    das antideutsche antifa jetzt peinlich anfängt zu beleidigen udn zu pöbeln (denn als solches sind seine äußerungen gemeint… die unterstellung, dass ich sex mit einem tier hätte ist übriegns de facto eine beleidigung, einfach in abetracht der situation das ich weder gegen den willen von menschen geschweige denn von tieren mti diesen geschlechtsverkehr hätee… und da tiere da nunmal keine zustimmung geben können, wäre es ein übergriff)…

    die antideutsche antifa bestätigt wieder einmal, wie in ihrem brieg nach dem vorfall, wie wenig ihr tatsächlich auch an sexueller slebstbestimmung, emanziopation oder dem definitionsrecht liegt ( das haben sie nicht nur auf dem plenum sondern auch in ihrem text seinerzeit negiert)

  34. 34 O)(O 22. Juni 2009 um 17:10 Uhr

    @Ignatz
    Die Umdeutung von einer tätlichen Herumschubserei und einer mehrfachen Androhung von körperlicher Gewalt zu einer bloßen Beleidigung und die Verbiegung von einer (angeblichen) sexistischen Beleidigung zu einem „sexuellen Übergriff“ der unter das Definitionsrecht der quasi „Missbrauchten“ fällt, ist eine mehr als bescheuerte Gedankenoperation und selektive Realitätswahrnehmung!

    Es hat von vornherein keinen Zweck mit „euch“ (ich ahne wer du bist, die gleiche Argumentation wurde von Antifa VertreterInnen auch auf versch. Plenas gefahren) wenn „ihr“ (ihr tretet als geschlossener Mob auf, das ist keine Projektion von mir) die Tatsachen einfach verdreht und verfälscht und die Diskussion so in ein emotionalsiertes Durcheinander verwandelt. Der einzige Effekt den das Ganze hat, ist eine „Truppensammlung“ in zwei gegenüberliegenden Lagern und das ist wohl auch die Hoffnung die „insgeheim“ (das Racket plant nicht, sondern exekutiert unbewusste Gesetzmässigkeiten) hinter „eurem“ denunziatorischen Umgang mit der Sache steckt.

    Am Ende „glaubt“ einfach jeder den ProtagonistInnen seiner Wahl, das Szeneelend geht so weiter wie bisher. Wirkliche Diskussionen gibts keine. Immerhin habt „ihr“ es schonmal geschafft den Gestapoknast von genervten Restantideutschen zu befreien, Glückwunsch soweit.
    Was mich am Ende beruhigt ist die Tatsache das „ihr“ mit diesem Verhalten auch nur diejenigen Leute mobilisieren könnt, die sich in einem solch repressiven Klima wohl fühlen und das konterkariert auf jedem Fall die im Campustext vorgegebenen Zielsetzungen. In „euren“ Gruppen will ich nicht organisiert sein. Viel Spass!

  35. 35 THE EVIL V 25. Juni 2009 um 16:49 Uhr

    @ ignuts:
    es gibt vorläufer und mitläufer – ich gehöre zu keinem von beiden. du? eigentlich sollte sich jede(r) ein eigenes bild von den dingen machen können, wer aber in sektirerischen meschanism von gruppen in abhängigkeit gerät ist der falsche mensch hier einen auf das gute gewissen zu machen.

    wenn mir nach schreierei und schubserei etwas unkoscheres über dir lippen kommt ist das ein affekt und muss auch so betrachtet werden. es ist ein psychologischer ausnahmezustand in dem mensch unter umständen nicht mehr herr seiner sinne ist. und grade die elitären studenten und mittelklasse linken, die ja alles wissen und deuten können müssten sich dessen bewusst sein – sind sie aber nicht, da es nur um eine linie geht die das rudel zusammen schwört und den eigenen code zelebriert. nicht die bohne einer ahnung habt ihr, da ihr nichts erlebt sondern lediglich erlest. seit moby dick kann ich jetzt auch einen wal fangen…ne.

    anders sieht das aber bei jenen aus, für die du hier ins feld springst, da ist das verhalten eben nicht affektiv sondern normalität. und politisch unkorektheit wird hier lediglich hinter dem korrekten politischen code versteckt.

    politische agenda lediglich missbraucht um seinen sport – andere zu ficken – unter den schutzbanner der revolution gestellt. jene die hier diskreditiert werden sind jedenfalls näher am feind, als an der sache die sie vorgeblich verteidigen. es sind deutsche mistkinder die zu feige sind einfach nur dummhool zu sein und sich gegenseitig belügen müssen ihr unlauteres handeln seie zu etwas gut. die stichworte subtil sexistisch und strukturell antisemitisch stehen im bezug auf die [kraFt] immer noch im raum!

    wenn so komische gruppen wie die campusantifa dann selbst zu dem schluss kommen, dass der terminus männlichkeit in der thematik vllt der falsche begriff war, kann ich nur sagen. na bravo offensichtlich lernen die kinder ja doch etwas, anstatt die eingeschworene terminologie irgendwelcher frustrierten weiber und möchtegern feministen seit 1970 ständig zu wiederholen ohne zu checken, dass macht und herrschaft eben kein geschlecht hat – selbst wenn sie sich in dieser matrix irgendwie typisch männlich oder weiblich lebt.

    du solltest die seiten wechseln, cause the real feminism is over here!!

    für den fall, dass du gehofft hast das letzte wort einer endlosen debatte gehabt zu haben und einfach ein paar unhaltbare behauptungen propagieren zu können, eins vorweg der shit ist erst vorbei wenn wir es sgen! und zweitens: wir wissen ja das ihr hypnotisierten kinder fremde sprachen nicht versteht, wenn sie nicht im total vereinfachten jargon eurer bezugsgruppe gehalten sind, wer aber in den schriften keine argumente findet ist lediglich zu dumm oder feige.

    ich trag dir nochmal alle zusammen kannste se ja mal lesen – wird hart, aber quasireligiöser dogmatismus ist ja da um eingerissen zu werden.

    http://neocommunistinnen.blogsport.de/2008/12/30/flugblatt-zur-frankfurter-bandenherrschaft/

    http://neocommunistinnen.blogsport.de/live/nachtrag-zum-flugblatt-zur-frankfurter-bandenherrschaft-live/

    http://kritikwaffe.blogsport.de/2009/01/02/saeuberung-im-szenegangland/

    http://problemchild.blogsport.de/2009/01/17/die-geister-die-ich-rief/

    http://thepureevil.blogsport.de/2009/04/16/fuehrerkult-und-strassengang-ein-urbanes-maerchen/

    http://lea.blogsport.de/2009/05/31/violenza-vendetta-omerta-francoforte/

    die frage die sich leute in den mechanism stellen müssen ist folgende:

    wo ist die grenze zwischen korruption und prostitution. sprich wo korumpieren mich die herrschenden verhältnisse, die mich umgeben und wo prostituire ich mich ihnen schon.

    und extra für dich: es bedeutet: wo verate ich einige meiner ideal um im mich umgebenden bezugsrahmen existieren zu können und ab wann verate ich mich selbst. veraten kann hier ohne probleme durch verkaufen ersetz werden.

  36. 36 O)(O 11. August 2009 um 2:56 Uhr

    Dan Reason hat die neuesten Propaganda-Kracher aus dem Hause (f), oder dem direkten Umfeld dokumentiert.
    Mensch beachte die akkurate Ausführung: Hochglanzdruck in Farbe, Selbstklebefolie, das Logo ist korrekt wiedergegeben.
    Sogar bei der Auswahl der Schriftart haben sich die MacherInnen an unser altes Blogmotto gehalten.
    Saubere Arbeit, Chic, chic:

    http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=478415152&blogID=504818468

    Fein!
    Hoffentlich sind sich die Leutz nicht zu doof die Dinger auch massenhaft zu verkleben.
    Bessere Werbung gibts nicht.

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