Archiv für Oktober 2011

Aus den Chroniken des Lügenbarons Werner Müller-Esterl

Als Präsident der Goethe-Universität, die mit aktuell 41.000 Studierenden auf ein Allzeithoch zusteuert, bin ich in großer Sorge darüber, dass noch nicht alle Studierenden eine angemessene Bleibe in Frankfurt und Umgebung gefunden haben. Der Mangel an Wohnheimplätzen und die im bundesweiten Vergleich mit München höchsten Mieten machen es Studierenden zunehmend schwerer, sich für ein Studium an Frankfurter Hochschulen zu entscheiden.
[…]
Ich appelliere daher an Sie, zu prüfen, ob Sie nicht unbürokratisch und kurzfristig preiswerten zusätzlichen Wohnraum für unsere Studierenden zur Verfügung stellen können. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt und Region.

Ich hoffe sehr auf Ihre Unterstützung!

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Werner Müller-Esterl

Präsident Goethe-Universität Frankfurt (click)

Unbürokratisch, kurzfristig, preiswert. Wie dann nach einer Vollversammlung auf dem Uni-Campus das seit fünf Jahren vor sich hingammelde Unigebäude in der Schumannstrasse von Studierenden nutzbar gemacht, und wie dieses Projekt bereits wenige Stunden später mit rund 90 Festnahmen und unter diversen Rechtsbrüchen zackig, herrisch, dynamisch – von der Polizei geräumt wurde, kann ausführlich bei overdose nachgelesen werden. Ein Video von der Räumung gibt es hier.